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Ich bin Lisa, die Gründerin von diesem Label. Eigentlich komme ich aus einer ganz anderen Ecke - ich studiere Medizin und interessiere mich für Hirnforschung. Aber Menschen sind nun mal nicht eindimensional und Kunst war für mich persönlich schon immer ein Thema - sei es ewig große Pferdelandschaften, Strichmännchensketches früher oder anatomische Präparate heute- irgendwas malen tu ich seitdem ich denken kann. Dementsprechend hat es mir natürlich auch in den Fingern gebrannt etwas für diese Marke oder dieses Projekt zu designen. Ich versuche zwar immer ein rundes Bild zu gestalten, das in sich schlüssig ist und eine Message übermitteln soll - wobei es mir nicht primär darum geht, dass genau das was ich reintransportiere auch beim Rezipienten dann so ankommt. Sondern ich finde Kunst ist Kunst wenn sie einem selber beim Schaffen etwas gibt und beim Beobachter etwas auslöst.
Yosaburo Kodama wurde 1904 in Japan geboren und wuchs bei seiner Großmutter auf. Von Beruf Chemiker, reiste er nach dem Tod seines einzigen Verwandten nach Argentinien, wo er María Antonia Schweitzer traf. Sie heirateten, wurden Eltern von María Kodama und entfremdeten sich, als sie noch ein Kind war. „Bei einem der vereinbarten Besuche holte mich Kodama (María nennt ihren Vater beim Nachnamen) ab und wir gingen zum Museum für dekorative Kunst und Museum der Schönen Künste. Wir erkunden Galerien und Ausstellungen. Er hat mir eine künstlerische Sensibilität vermittelt; Er hat mir beigebracht, hinzusehen. Als ich ihn fragte, was Schönheit sei, reservierte er seine Antwort für das folgende Wochenende und schenkte mir dann ein Kunstbuch mit einem Bild von ‚Der Sieg von Samothrake‘. Aber sie hat keinen Kopf, sagte ich ihm. Und er antwortete mir: ‚Wer hat dir gesagt, dass Schönheit im Kopf liegt? Schau dir die Falten der Tunika an; Diese Falten werden von der Meeresbrise bewegt. Die Meeresbrise in der Bewegung der Falten dieses Gewandes für die Ewigkeit zu stoppen, das ist Schönheit.‘ Der Dialog, fand, wie María Kodama 1995 schrieb, im Jahr 1949 statt, als sie vier Jahre alt war. „Allerdings, so drückt er aus, ist die Emotion, die ich empfand, als ich es 1983 mit Borges an meiner Seite zum ersten Mal im Louvre sah, unbeschreiblich.“
Schönheit muss nicht im Kopf liegen. Und Nike braucht auch keinen Kopf für ihren Sieg. Aber ein Glas Wein muss schon drin sein. Am besten rot. Schönheit muss überhaupt nicht auf ein gewisses Körperteil reduziert werden, auch nicht den Kopf. Schönheit kann auch einfach im Sein des Hier und Jetzt eines Moments liegen.
Komoda (japanischer Chemiker, geb. 1904) erklärte seiner Tochter damals:
„¿Quién le dijo a usted que la belleza está en una cabeza? Mire los pliegues de la túnica; esos pliegues están agitados por la brisa del mar. Detener la brisa del mar en el movimiento de los pliegues de esa túnica para la eternidad, esa es la belleza.”
[„Wer hat dir gesagt, dass Schönheit im Kopf liegt? Schau dir die Falten der Tunika an; Diese Falten werden von der Meeresbrise bewegt. Die Meeresbrise in der Bewegung der Falten dieses Gewandes für die Ewigkeit zu stoppen, das ist Schönheit.“]
Da dachte ich mir – in welchem Moment ist die Ewigkeit im Sinne einer Balance zwischen Chaos und Ordnung besser visualisiert wie in einem herunterfallenden Weinglas. Witzigerweise fällt es gerade genau von der Stelle herunter, wo eigentlich der Kopf sein sollte – den Kopf, den man ja sowieso nicht braucht, um seine Schönheit auszudrücken.
Wie das dann aber mit dem Trinken funktionieren soll, hat sich bestimmt jetzt keiner beim Lesen des Textes gefragt.
Die Erste Sophisticated Collection „Schooltrip to the museum“ vereint drei ikonische Figuren: Zeus, Nike of Samothrake und The Thinker of Rodin. Mit dieser Reihe spielen wir bewusst mit dem Begriff sophisticated – und mit dem, was er in der Kunstwelt bedeutet und setzen es in den Kontext unserer Idee hinter dieser Brand: nämlich kleinen noch unbekannte Künstler*innen eine Plattform zu bieten, um sophisticated Artists zu werden anstatt große berühmte Kunst zu zeigen.
Als visuelles Symbol für dieses Spannungsfeld greifen wir auf die griechische Mythologie zurück. Sie steht seit jeher für Schönheit, Erhabenheit und Vollkommenheit – also genau für das, was man mit sophisticated verbindet. Gleichzeitig brechen wir diesen Anspruch ganz bewusst: Wir fügen jedem Werk ein Stück Alltag, Rohheit und Unvollkommenheit hinzu.
So raucht Zeus eine Zigarette, Nike hält ein Weinglas, und Rodins Denker sitzt neben einer umgestürzten Flasche.
Was entsteht, ist eine Begegnung zwischen Hochkultur und Straßenrealität – zwischen göttlich und menschlich, elegant und ein bisschen assi. Genau in diesem Kontrast liegt für uns die Spannung, die wir zeigen wollen: Der Moment, in dem aus etwas Reinem etwas Echtes wird.
Vor allem über Nike von Samothrake gibt es hierzu eine schöne Anekdote eines japanischen Chemikers.






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